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Winter 2021

Trotz nächtlicher Ausgangssperre und geschlossenen Restaurants: Kann ich derzeit in die Normandie reisen?  Was muss ich beachten? Welche Regeln gelten im Land? Ich habe deshalb diesen Artikel mit den Reiseinformationen völlig neu für Euch überarbeitet und werde ihn wie gewohnt aktuell halten. Bitte beachtet: Die politische und endemische Lage kann sich sehr schnell, innerhalb weniger Tage, ändern. Informiert Euch deshalb regelmäßig – nicht nur hier, sondern auch auf offiziellen französischen Seiten, auf lokalen Webseiten und beim Auswärtigen Amt. Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. Stand: 18.März, 19 Uhr. Dieser Artikel wird nicht mehr aktualisiert. Zum Update ab 1. April geht es hier entlang.

Ein Hund  schwarzer Hund vor schwarzem Grund.
Was muss ich beachten, wenn ich jetzt in die Normandie reisen möchte?

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Update, 18. März: Die Verschlechterung der Infektionslage veranlasst die französische Regierung dazu, in 16 Départements wieder strikte Massnahmen zu ergreifen:

  • Es herrscht in den betroffenen Départements wieder eine Ausgangssperre an allen Tagen der Woche. Das gilt bereits ab Freitag, 19. März und soll vier Wochen dauern.
  • Nicht notwendige Geschäfte müssen in diesen Départements schließen, Buch- und Plattenläden dürfen offen bleiben.
  • Sport im Freien und Spaziergänge bleiben tagsüber  in einem Umkreis von 10 Kilometern und ohne Zeitbegrenzung erlaubt. Dafür braucht Ihr keine Selbstauskunft, nur Personalausweis und Wohnsitznachweis. Ohne Wohnsitznachweis braucht Ihr alternativ die Selbstauskunft.
  • Ansonsten beschränkt sich Euer Bewegungsradius – außer für wichtige berufliche/familäre Belange – auf einen Radius von 10 Kilometern rund um den Wohnort. Dafür braucht Ihr eine entsprechend ausgefüllte SELBSTAUSKUNFT.
  • Eine Bewegung außerhalb des Radius/in andere Regionen ist den Bewohnern der betroffenen Départements nur mit wichtigem Grund erlaubt.
  • Schulen sollen geöffnet bleiben. Höhere Klassen sollen in Hybridunterricht wechseln (Teils Online/teils Präsenzunterricht)
  • Betroffen sind die Île de France (acht Départements, Hauts de France (fünf Départements) sowie Eure, Seine-Maritime in der Normandie und Alpes-Maritimes.
  • Die nächtliche Ausgangssperre beginnt seit dem 20. März um 19 Uhr, statt wie bisher 18 Uhr.

Update, 11. März: Die Einreisebedingungen für sieben Nicht-Europäische Länder nach Frankreich werden ab dem 12. März gelockert, darunter Großbritannien, Israel und Japan.

Gesundheitsminister Olivier Véran betonte in seiner wöchentlichen Pressekonferenz, dass die Situation in einigen Landesteilen sehr beunruhigend sei. Vor allem in  den Krankenhäusern der Île-de-France wächst der Druck auf das Gesundheitssystem. In den kommenden Tagen werden daher vermehrt Patienten in andere Regionen verlegt werden müssen.

Update, 10. März: Der Wochenend-Confinement in Dunkerque (Dünkirchen) wurde verlängert bis Ende März, dh. er gilt an den Wochenende 13. und 14.//20. und 21.//27. und 28. März. Der Wochenende-Confiment in Alpes-Maritimes wird um zunächst ein Wochenende verlängert, so Regierungssprecher Gabriel Attal.

04. März, Pressekonfernz mit Premierminister Castex und Gesundheitsminister Veran: Insgesamt stehen jetzt 23 Départements unter verstärkter Beobachtung. Dazu gekommen sind L'Aisne, l'Aude und les Hautes-Alpes.

Im Département Nord-Pas-de-Calais tritt ebenfalls ein Wochenende-Confinement in Kraft. Hier müssen auch die Geschäfte über 5.000 qm Verkaufsfläche schließen.  In den anderen Départements gibt es vorerst keinen Confinement. Hier müssen ledighlich die großen Einkaufszentrum über 10.000 qm die Türen geschlossen halten; die Maskenpflicht giilt komplett im urbanen Raum. Die lokalen Behörden können weitere Maßnahmen ergreifen, vor allem um Menschenansammlungen (wie vergangenes Wochenende in Paris) im öffentlichen Raum zu vermeiden. Die Bevölkerung in den betroffenen Départements ist angehalten, in ihrem Département beziehungsweise im Großraum Paris zu bleiben. Ansonsten soll das Impfen forciert werden – ab dem 15. März wird das auch in der Apotheke möglich sein.

28. Februar: Das Auswärtige Amt teilt in seinem Newsletter mit, dass das Département Moselle als Gebiet mit besonders hohem Infektionsgeschehen eingestuft wird. Zitat: "Im an das Saarland und Rheinland-Pfalz angrenzenden Département Moselle (Mosel) in der Region Grand Est sind die Infektionszahlen besonders hoch und es sind dort vermehrt Fälle der neuen, ansteckenderen Virusvarianten festgestellt worden, weshalb das Département Moselle mit Wirkung vom 2. März 2021 als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html eingestuft wird.

Durch die Coronavirus-Schutzverordnung https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaschv.html?fbclid=IwAR39uvRVEVrbePnZ0xopMf2r6mKFXwxJALYszl4BC8l8n4HVql9WUDsiGcI vom 29. Januar 2021 besteht mit Wirkung vom 2. März 2021 ein Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland".  Stationäre Kontrollen wie an der Grenze zu Tschechien soll es laut Tagesschau-Infos (vorerst) nicht geben.

 
Screeenshot: Diese 20 Départements stehen unter erhöhter Beobachtung.
Screeenshot: Diese 20 Départements stehen unter erhöhter Beobachtung.

25. Februar: Das Ergebnis der Pressekonzerenz von heute: Kein neuer Confinement. Rund 20 Départements stehen laut Premierminister Castex unter intensiver Beobachtung. Sie sind von einer hohen Viruszirkulation betroffen, auch der Druck auf die Krankenhäuser ist in diesen Regionen kritisch. Castex har die politisch Verantwortlichen der Départements darum gebeten, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, wie in Dunkerque und Alpes-Maritime. Ansonsten stehen diese 20 Départements jetzt unter verstärkter Beobachtung bis 6. März. Sollte sich die gesundheitliche Situation  nicht verbessern, wird die Regierung zu verschärfenden Maßnahmen greifen.  Zu den betroffenen Regionen zählen Ile-de-France, ein großer Teil von Hauts-de-France und Provence-Alpes-Côte-d'Azur, aber auch die Departements Rhône und Drôme, Moselle und Meurthe-et-Moselle sowie Eure-et-Loire. Im Screenshot seht Ihr auf einen Blick, welche Gebiete betroffen sind. (Alpes-Maritimes, les Bouches-du-Rhône, la Drôme, l'Essonne, l'Eure-et-Loir, les Hauts-de-Seine, la Meurthe-et-Moselle, la Moselle, le Nord, l'Oise, Paris, le Pas-de-Calais, le Rhône, la Seine-et-Marne, la Seine-Saint-Denis, le Somme, le Val-d'Oise, le Val-de-Marne, le Var et les Yvelines). Laut Gesundheitminister Véran machen die neuen Virusvarianten mittlerweile 50 Prozent der Infektionen aus.

25. Februar: Das Ergebnis der Pressekonzerenz von heute: Kein neuer Confinement. Rund 20 Départements stehen laut Premierminister Castex unter intensiver Beobachtung. Sie sind einer hohen Viruszirkulation betroffen, auch der Druck auf die Krankenhäuser ist in diesen Regionen kritisch. Castex har due politisch Verantwortlichen darum gebeten, ähnliche Massnahmen zu ergreifen, wie in Dunkerque und Alpes-Marimtime. Ansonsten stehen diese Départements jetzt unter verstärrkter Beobachtung bis 6. März. Sollte sich die gesundheitliche Situation  nicht verbessern, wird die REgierung zu verschärfenden Massnahmen greifen.  Zu den betroffenen Regionen zählen Ile-de-France, ein großet Teil von Hauts-de-France und Provence-Alpes-Côte-d'Azur, aber auch die Departements Rhône und Drôme, Moselle und Meurthe-et-Moselle sowie Eure-et-Loire. Im Screenshot seht Ihr, welche Gebiete betroffen sind.

24. Februar: Nun gilt auch für den Goßraum Dunkerque (Dünkirchen) ein lokalesr Confinement an den Wochenenden. Die Massnahme soll miindestens die nächsten beiden Wochenenden (27./28. Februar und 6./7. März) gelten und wird als letzte Chance gesehen, einen totalen Confinement in der Regiuon zu vermeiden, die mit 901 Infizierten auf 100.000 Einwohnern die derzeit höchste Inzidenz in ganz Kontinentalfrankreich hat. Die britische Variante ist mittlerweile dominierend. Außerdem werden Einkaufszentren ab 5.000 Quadratmetern Gesamtfläche geschlossen, kleinere Geschäfte müssen 15 qm² pro Kunde Verkaufsfläche bereitstellen. Darüber hinaus ist der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen und der Konsum von Alkohol auf öffentlichen Straßen im gesamten Departement Nord verboten. Gesundheitsminister Veran will am Donnerstag, 25. Februar, weitere Départements mit lokalen Einschränkungen bekannt geben.

Lokaler Confinement in der Region Alpes-Maritimes ab 23. Februar, nachdem die Infektionslage beständig bedrohlicher wurde (Pressekonferenz vom 22. Februar):

  • Geschäfte mit einer Verkaufsfläche ab 5.000 Quadratmetern müssen für zwei Wochen schließen; Ausnahmen gelten für Supermärkte und Apotheken.
  • An den (Ferien-)Wochenenden 27. und 28. Februar sowie 6. und 7. März gilt von Menton bis Théoule-sur-Mer ein lokaler Confinement an den Küstenorten, jeweils von Freitag 18 Uhr bis Montag 6 Uhr. Wie gehabt: Vor die Tür geht es nur noch mit wichtigem Grund.
  • Die Maskenpflicht im Freien gilt an allen belebten Orten, also auch am Strand oder auf dem Wanderweg im Wald. Ähnliches gilt übrigens auch im Département Moselle: Hier gilt die Maskenpflicht überall im Freien.

Landesweit gilt:

  • Der Couvre-Feu und andere Restriktionen bleiben vorerst bestehen, es wird jedoch (vorerst!) kein strengerer Confinement ausgerufen. Der nächtliche Couvre-Feu gilt jeweils von 18 bis 6 Uhr.
  • Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Museen, Kinos, Theater, Sportstätten etc. bleiben vorerst geschlossen.
  • Restaurants dürfen Speisen zum Mitnehmen verkaufen.
  • Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen grundsätzlich öffnen, dürfen aber keine Verpflegung außer Room-Service (Hotels) anbieten.
  • In vielen Départements dürfen Läden auch sonntags öffnen, um Einkommensverluste der Händler auszugleichen.
  • Der Gesundheitsnotstand wurde bis zum 1. Juni verlänngert. So können bürgerliche Freiheiten jederzeit schnell eingeschränkt werden.
  • Private Treffen sind nach wie vor auf sechs Menschen begrenzt.
  • Ein- und Ausreise von außerhalb des Schengen-Raums ist nur mit trifftigem Grund möglich, ansonsten untersagt.
  • Einreise innerhalb des Schengen-Raums unabhängig vom Verkehrsmittel (also auch auf dem Landweg!), nur noch mit PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das gilt auch für die Durchreise! Ausnahmen gibt es für Berufspendler, Warenverkehr und den kleinen Grenzverkehr im Umkreis von 30 Kilometern. Diese werden aber derzeit verschärft, beziehungsweise sollen verschärft werden.
  • Keine Beschränkungen der Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes.
  • Große Einkaufszentren mit einer Verkaufsfläche über 20.000 Quadratmetern, die keine Lebensmittel verkaufen, müssen schließen. In Geschäften mit kleineren Verkaufsflächen muss mehr Platz pro Kunde (10 Quadratmeter) zur Verfügung gestrellt werden.
  • Verstärkung des Home-Office.
  • Die nächtliche Ausgangssperre wird künftig strenger kontrolliert.
  • In allen geschlossenen Räumen, im Nah- und Fernverkehr, im Freien in Gebieten mit erhöhtem Publikumsverkehr oder dort, wo der Präfekt eine entsprechende Verfügung erlassen hat, gilt eine Maskenpflicht. Es sind nur noch medizinische  Masken (chirugische oder FFP2) Masken und Stoffmasken der Kategorie 1 zulässig – keine selbst genähten Masken oder solche der Kategorie 2.
  • Wegen erhöhtem Auftreten der britischen Mutante im Land müsst Ihr einen Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten. Vorher war es nur ein Meter!)
  • Positiv geteste Menschen müssen sich wieder zehn (statt zwischenzeitlich sieben) Tage in Quarantäne begeben.

Selbstauskunft für die nächtliche Ausgangssperre zum Runterladen in der Version vom 31. Dezember

Seit dem 15. Dezember dürft Ihr Euch  wieder frei im Land bewegen, allerdings nur tagsüber! Von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens ist es Euch nur mit triftigem Grund gestattet, die Wohnung zu verlassen. Ihr müsst nachts eine Selbstauskunft ausfüllen und mit Euch führen, nach bewährtem Muster:

Download
Selbstauskunft zum Verlassen der Wohnung während der nächtlichen Ausgangssperre
31-12-2020-attestation-de-deplacement-de
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Masken und Maßnahmen in der Normandie

Grundsätzlich ist das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln, in allen Museen und allen öffentlich zugänglichen Innenräumen (Supermarkt, Post, Bank, Behörden) für Menschen ab 6 Jahren Pflicht. Die meisten beziehungsweise sehr viele Gemeinden schreiben mittlerweile das Maskentragen überall innerhalb der Ortschaften vor (hier gilt die Maskenpflicht dann für Kids ab 11 Jahren). Auf Feldwegen, in Parks, im Wald und am Strand müsst Ihr in der Regel keine Maske tragen!

Mein Tipp: Habt vorsichtshalber immer ausreichend Masken (Chirugische/FFP2/Kategorie1-Masken) dabei. Das Nichteinhalten der Maskenpflicht wird mit einem Bußgeld von 135 Euro geahndet. Zweit- und Drittverstöße werden deutlich teurer!

Calvados

Grundsätzlich müsst Ihr im Calvados auf allen Märkten eine Maske tragen. Auch um viele Schulen herum gilt eine Schutzzone, in der Ihr eine Maske tragen müsst. Das gilt mindestens bis 30. April. Die Missachtung kostet 135 Euro. In stark frequentierten Orten des Départements, das heißt nahezu in allen Küstenorten, müsst Ihr auch auf der Straße eine Maske aufsetzen.  Auch auf den Gedenkstätten Colleville sur Mer und an der Pointe du Hoc gilt Maskenpflicht.  Eine Übersicht findet Ihr auf der Seite der Präfektur.  ACHTUNG: Zum Teil gibt es seit März Arretes der Präfektur, die größtenteils bis 31. Mai gelten. Eine jeweils gültige Übersicht über die betroffenen Gebiete erhaltet Ihr, wenn Ihr auf den jeweiligen Link klickt:

 

 

Eure

Derzeit müssen in allen Gemeinden auch unter freiem Himmel Masken getragen werden. Ausgenommen sind kleine Dörfer, Feldwege, Wiesen und Wälder. Von 18 bis 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden; außerdem dürfen Gîtes nur mit maximal sehs Personen belegt werden. Musikalische Veranstaltungen jeglicher Art bleiben verboten.  Ein Ablaufdatum der Verordnung gibt es nicht.

Manche

Das Tragen von Masken ist für alle Menschen ab 11 Jahren in allen Kommunen Pflicht. Ausgenommen sind Wälder, Felder und Wiesen, Feld- und Waldwege und die Strände. Zum Sport müsst Ihr keine Maske tragen, müsst sie aber während der Pausen und nach Beendigung der körperlichen Aktivität aufsetzen.  Das wurde bis zum 31. März verlängert! Mehr Infos auf der Seite der Präfektur.

Orne

Das Tragen von Alltagsmasken ist auf allen Wochenmärkten und anderen Märkten Pflicht. Wegen der enormen Verschlechterung der Gesundheitslage ist seit dem 16. Dezember das Tragen von Alltagsmasken innerhalb aller geschlossenen Ortschaften im Freien in der Orne Pflicht. Davon ausgenommen sind nur Personen mit Handicap und Kinder unter 11 Jahren. Die Anordnung gilt bis zu neuen Anweisungen auf unbegrenzte Zeit. Findet mehr über die Maßnahmen der Präfektur heraus.

Seine-Maritime

In Seine-Maritime gilt für alle Menschen ab 11 Jahren  im gesamten urbanen Raum Maskenpflicht, auch im Freien. Davon ausgenommen sind Wälder, Wiesen, Feld- und Waldwege, die Strände sowie (kleine) Dörfer, die extra beschildert werden. Die Maskenpflicht entfällt beim Sport treiben, allerdings muss in Pausen und nach Beendigung der Aktivität die Maske aufgesetzt werden.  Alkohol darf in der Zeit von 18 bis 6 Uhr nicht verkauft werden. Die Verbotsanordnung gilt bis 6. April.

Alles über die neuen Maßnahmen erfahrt Ihr bei der Präfektur. Zusätzlich wird in einer FAQ erklärt, welche Auswirkungen die Maßnahmen auf das tägliche Leben haben.

Ein- und Ausreise, Risikogebiete

Was muss ich bei der Ein- und Ausreise beachten? Für wen gilt eine Quarantäne? Wo muss ich mich melden?

Die Einreise nach Frankreich ist von allen Ländern des Schengenraums (außer Großbritannien) möglich. Bei der Einreise müsst Ihr seit 31. Januar einen negativen PCR-Test (nicht Schnelltest!) vorlegen, der nicht älter sein darf als 72 Stunden.

Einreisen von außerhalb des Schengen-Raums sind nur noch aus wichtigem Grund erlaubt, ansonsten untersagt.

 

Wenn Ihr in einer Fahrgemeinschaft (also mit Personen aus unterschiedlichen Haushalten!) in die Normandie reist, so gilt, wie für alle Fahrgemeinschaften: Fahrer und Mitfahrer (ab 11 Jahren) müssen während der Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

 

Mittlerweile müsst Ihr wieder eine eidesstattliche  Erklärung mit Euch führen, in der Ihr bescheinigt:
- dass Ihr keine Symptome einer Covid-19-Infektion zeigt,

- dass Euch nicht bekannt ist, in den 14 Tagen vor der Reise mit einem bestätigten Fall von Covid-19 in Kontakt gewesen zu sein.

Reisende über 11 Jahren müssen sich zudem damit einverstanden erklären, dass bei der Ankunft in Frankreich ein Test oder einer virologische Screening-Untersuchung auf SARS-CoV-2 unterzogen werden können.

Ausnahmen galten bisher für den kleinen Grenzverkehr, doch auch das ändert sich jetzt: Ab dem 1. März braucht Ihr ins französische Département Moselle immer einen negativen Test, außer Ihr reist aus wichtigem Grund (zum Beispoiel wegen der Arbeitsstelle) ein.

 

Weitere Infos bekommt Ihr auf der Seite des französischen Innenministeriums.

Eidesstattliche Erklärung zur COVID-Symptomfreiheit ab 11 Jahren (französisch)

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Eidesstattliche Erklärung +11 Jahre
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Eidesstattliche Erklärung zur COVID-Symptomfreiheit ab 11 Jahren (englisch)

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Eidesstattliche Erklärung +11 Jahre
englische Version
04-02-2021-engagement-sur-l-honneur-plus
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Eidesstattliche Erklärung zur COVID-Symptomfreiheit bis 11 Jahren (französisch)

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Eidesstattliche Erklärung bis 11 Jahre
25-01-2021-engagement-sur-l-honneur-moin
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Eidesstattliche Erklärung zur COVID-Symptomfreiheit ab 11 Jahren (englisch)

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Eidesstattliche Erklärung bis 11 Jahre
englische Version
04-02-2021-engagement-sur-l-honneur-moin
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Bei der Ausreise kommt es darauf an, in welchem Land Ihr lebt:

Deutschland

Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für ganz Kontinentalfrankreich als "Risikogebiet" ausgesprochen. Seit 8. November müsst Ihr Euch auf der Seite Einreiseanmeldung.de anmelden. Außerdem gilt:

  • Ihr braucht für die Einreise einen negativen PCR-Test oder müsst ihn direkt nach der Einreise durchführen lassen.
  • Ihr müsst Euch unverzüglich an Euren Zielort begeben und dort für zehn Tage isolieren.
  • Mit einem erneuten Coronatest könnt Ihr Euch frühestens nach 5 Tagen  aus der Quarantäne freitesten.

Die einzelnen Bundesländer haben zum Teil unterschiedliche Ausführungsbestimmungen zur Quarantäneverodnung.

Erkundigt Euch daher im Vorfeld Eurer Reise genau, was auf Euch bei der Rückkehr zukommt. Mehr Informationen findet Ihr auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

 

Verschärfte Regeln gelten für die Einreise aus Hochrisikogebieten (Ländern/Region mit hoher Inzidenz) oder Virusvarianten-Gebieten (Regionen/Länder, in denen die britische, südafrikanische, brasilianische oder andere Mutanbte vorherrschende Virus-Variante ist. Von diesen verschärften Regeln ist derzeit weder Frankreich noch die Normandie betroffen. Die Liste der Risikogebiete findet Ihr auf der Seite des RKI.

Schweiz

Die Schweiz stuft seit dem 22. Februar folgende französischen Regionen als Risikogebiet ein:

Frankreich:
  • Region Centre-Val de Loire
  • Region Hauts-de-France
  • Region Île de France
  • Region Normandie
  • Region Nouvelle-Aquitaine
  • Region Occitanie (Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées)
  • Region Pays de la Loire
  • Region Provence-Alpes-Côte d'Azur

Da sich solche Einschätzungen schnell ändern können, schaut vor der Rückreise in die Schweiz auf die Seite Bundesamtes für Gesundheit.

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet gilt:

Einreiseformular ausfüllen

Negativen Corona-Test mitführen (Testdurchführung nicht älter als 72 Stunden).

10-tägige Quarantänepflicht in Eurem Zuhause oder in einer geeigneten Unterkunft. Innerhalb bon zwei Tagen müsst Ihr DEuch bei der für Euch zuständigen kantonalen Behörde melden.

Ein negativer Corona-Test entbindet Euch nicht von der Quarantäne. Ausnahmen gelten im Grenzgebiet, für den Güterverkehr oder für Menschen, die aus beruflichen Gründen reisen.

Falls Ihr per Flugzeug in die Schweiz einreist, sind Anmeldeformular und negativer PCR-Test obligatorisch, auch wenn Ihr nicht aus einem Risikogebiet kommt. Ber Zug und Schiff müsst Ihr immer das Einreiseformular ausfüllen.

Österreich

Österreich hat eine umfassende Einreisebeschränkung seit dem 19. Dezember ausgesprochen. Demnach muss jeder, der nach Österreich einreist, in eine 10-tägige Quarantäne. Freitesten ist frühestens nach 5 Tagen und nur auf eigene Kosten möglich. Es gibt Ausnahmen für bestimmte Länder, in denen die Coronoa-Inzidenzen sehr niedrig sind (die sogenannte Anlage A), für Berufspendler und aus familiären Gründen. Alle  Informationen dazu findet Ihr in der FAQ des Österreichischen Sozialministeriums

Belgien

Die Einreise nach Belgien aus touristischen Gründen ist bis 1. März untersagt. Wer in Belgien lebt, darf das Land nicht verlassen.  Ausnahmen sind wichtige familiäre oder berufliche Gründe. Bei der Einreise ins Land ist ein PCR-Test vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem müsst Ihr Euch online registrieren, wenn Ihr nach Belgien zurückkehrt oder Euch dort länger aufhalten wollt. Ganz Frankreich ist zudem als rote Zone eingestuft! Ausnahmen: Wenn Ihr nicht mit dem Flugzeug, dem Zug, dem Bus oder dem Schiff reist und Euch weniger als 48 Stunden in Belgien aufhaltet, braucht Ihr keinen negativen PCR-Test vorzuweisen.

Alle Einreisenden müssen eine ehrenwörtliche Erklärung ausfüllen und mit sich führen. Download hier:

Download
Ehrenwörtliche Erklärung für die Ein-/Durchreise Belgien/Deutsch
20210126_BU_Verklaring_op_eer_Finaal_DE_
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Tests in der Normandie

Seit 15. September wird die Durchführung der Tests priorisiert, das heißt, vorrangig werden Menschen getestet, die  Symptome zeigen, als Kontaktpersonen identifiziert, in einem Gesundheitsberuf tätig sind oder eine Empfehlung der ARS haben. Wenn Ihr nicht zur bevorzugten Personengruppe gehört, braucht Ihr wieder eine Terminvereinbarung bei einem der Labore. Wo finde ich eine reguläre Teststelle (mit Terminvereinbarung)? Das ist auf dieser Karte ersichtlich. In Orten mit größeren Clustern werden aber wieder vermehrt kostenlose Screening-Tests angeboten. Mehr dazu findet Ihr auf der Seite der ARS Normandie.

Wichtig: Um den Ablauf zu beschleunigen, müsst Ihr zum Test Personalausweis, Versichertenkarte und dieses ausgefüllte Formular mitbringen.

Großangelegter Test in Le Havre 14. bis 19. Dezember: Ergebnisse

Vom 14. bis 19. Dezember fand in Le Havre ein großangelegter Test statt. Ziel war zum einen ein großangelegtes Screening, zum anderen aber auch, ein neues Modell für Testung, Isolierung und Unterstützung mutmasslicher COVID-Patienten zu entwickeln, um schneller und effektiver zu arbeiten. Die Reaktionen fallen sehr unterschiedlich aus.  Es wurden externe Screening-Zentren eingerichtet, massiv Gesundheitspersonal, Zivilschutzangehörige und Freiwillige in Le Havre zusammen gezogen. Kosten: 800.000 Euro. Zum Test kamen 30.780 Menschen, das entspricht in etwa dem Testaufkommen von sieben Wochen in der Hafenstadt. Allerdings: Es entspricht auch nur 11 Prozent derjenigen, die sich hätten testen lassen könne, Bürgermeister Philippe hatte sich einen Zustrom von 50 Prozent erhofft). 92 Prozent der Probanden hatten keine Symptome, letztendlich wurden 350 Infektionen festgestellt (was den Schluss nahe legen kann, dass die meisten mit Symptomen lieber zu Hause geblieben sind, statt das Angebot wahrzunehmen). Trotzdem sprechen die lokalen Behörden von einem Erfolg der Operation.

Vorerst wird es keine weiteren Screenings in der Größenordnung in der Normandie geben, allerdings wird die Zusammenarbeit der im Gesundheitssektor arbeitenden Menschen weiter verbessert.

Screenings im Januar und Februar 2021

Wo immer im Januar und Februar die Positivzahlen in der Normandie hochgingen, wurden breit angelegte Screenings organisiert und werden es noch. Zum einen geht es darum, einen Großteil der Bevölkerung in einem bestimmten Gebiet zu testen, zum anderen auch darum, überhaupt wieder so etwas wie "Kontrolle" über das Infektionsgeschehen zu bekommen: Denn zum Teil ist überhaupt nicht ersichtlich, warum in manchen, zum Teil doch kleinen Städten wie Avranches oder Saint Lô im Januar die Infektionszahlen massiv gestiegen sind. Auch die Verbreitung der britischen Variante war Ziel der Screenings. Zum Teil förderten die Tests Erstaunliches zu Tage, wie bei denen Ende Januar in der Manche. Das ergab laut einer Pressemittelung der Gesundheitsbehörde ARS vom 2. Februar folgendes Bild:

  • In Avranches wurden 332 Personen getestet, von denen 20 positiv getestet wurden;
  • 484 Personen wurden in Saint-Lô getestet, darunter 5 positive Personen;
  • 494 Personen, die in Granville getestet wurden, darunter 13 positive Personen.

Auch an Schulen und Hochschulen wurde getestet, ebenfalls mit sehr wenig positiven Ergebnissen.
Dabei lag die Gesamtinzidenz trotzdem gerade in diesen Bereichen erstaunlich hoch, in Saint Lô bei 158,9/100.000 Einwohner, Avranches 364,8/100.000; Granville 355,6/100.000 Fälle. 

Zum Teil konnten die Operationen dazu führen, dassw die Gesamtinzidenz für die Manche zum Beispiel gedrückt wurde (ggeringere Positivrate infolge vieler Tests!). Mittlerweile sind die Zahlen aber wieder am Steigen. Sorgen macht vor allem die Eure, wo gehäuft Fälle der britischen Version auftreten. Genaue Zahlen unter dem Menüpunkt "Infektionsgeschehen in der Normandie".

Was bedeutet das für meinen Urlaub?

Mit der Salamitaktik der französischen Regierung und der Verschärfung von Einreisebestimmungen ist an eine Urlaubsreise in der Normandie momentan (25. Februar) kaum zu denken. Wenn Ihr trotzdem reist: Beachtet die nächtliche Ausgangssperre von 18 bis 6 Uhr und plant Eure Reise so, dass Ihr in dieser Zeit nicht auf der Straße sein müsst! Haltet Euch an alle Restriktionen vor Ort.

Wie lange Frankreich noch ohne "Confinement" auskommt, ist schwierig zu prognostizieren, zumal bis zum 8. März noch in einigen Regionen Winterferien sind und schon lokale Confinements an den Wochenenden bestehen.

Setzt Euch wegen Quarantäneregelungen bei Eurer Rückkehr mit dem Gesundheitsamt vor Ort auseinander, organisiert GassigängerInnen, falls Ihr in Reise-Rückkehrer-Qurantäne müsst.

Wichtig für Reisende aus Deutschland:  Die Normandie hat derzeit eine Inzidenz (7-Tage bis zum 02.03..2021) von 171pro 100.000 Einwohner. Es ist nicht damit zu rechnen, dass wir unter die magische Grenze von 50/100.000 Einwohnern fallen und das Auswärtige Amt die Reisewarnung in den nächsten Wochen aufhebt!

 

Die Gastronomen hoffen noch darauf, dass sie zu Ostern wenigstens (teil-)öffnen dürfen, der gesamte Tourismus- und Kultur-Sektor hat mit der Krise schwer zu kämpfen.

 

Meine Empfehlungen für Euch

Ich kann keine Vorhersagen treffen, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt und welche Maßnahmen die Regierung ergreift – Glaskugellesen gehörte nie zu meinen "Skills". Ich kann Euch nicht raten, ob Ihr eine Reise in die Normandie  antreten könnt oder besser zu Hause bleibt. Bitte seht auch von persönlichen Nachfragen diesbezüglich ab.

Letztendlich kommt es aber mehr auf Euer Verhalten, denn auf den Aufenthaltsort an, ob Ihr gesund bleibt. Das gilt für Euren Alltag in Deutschland genauso wie Euren Urlaub in Frankreich:

  • Abstand halten (in Frankreich gelten mittlerweile 2 Meter als Sicherheitsabstand), Masken tragen (chirugische Masken, FFP2 oder zertifizierte Stoffmasken der Kategorie1, selbstgenähte Masken sind nicht zulässig!) , Hände waschen – Grundvoraussetzungen und immer noch probates Mittel, um sich und andere zu schützen.
  • Regelmäßig lüften, auch das Ferienhaus/die Ferienwohnung.
  • Menschenansammlungen und Feiern grundsätzlich meiden.
  • Für größere Intervalle (mehrere Tage) einkaufen.
  • Ladet Euch die französischen TousAntiCovid-App im App-Store runter. Sie ist nicht mit der deutschen App kompatibel!
  • Zusätzlich ist es sinnvoll, ein Kontakttagebuch zu führen, da immer noch zu wenig Franzosen (zur Zeit circa 13 Millionen) die App auch wirklich nutzen.
  • Kauft bei kleinen lokalen Händlern ein, bei Landwirten auf dem Hof oder auf dem Wochenmarkt. Sie haben unter der Wirtschaftskrise mehr zu leiden, als die Supermarktketten.
  • Restaurants sind zwar geschlossen, aber viele bieten Euch Speisen zum Mitnehmen an. Für ganz viele Gastronomen ist das die einzige Möglichkeit, die Krise zu überleben, aber immer mehr geben bereits auf. Meist könnt Ihr anrufen oder eine Mail schicken und Euer komplettes Menü zu einem vereinbarten Termin abholen. Bitte unterstützt unsere lokale Gastronomie und macht von den Angeboten Gebrauch!
  • Seit dem Deconfinement wird auch wieder gejagt, hauptsächlich an Sonn- und Feiertagen. Treibjagden sind ausgeschildert: "Chasse/Battu en cours". Mehr zur Jagd in diesem Blogartikel.
  • Es sind in den letzten Tagen vermehrt Pinien-Prozessionsspinner (gefährlich) gesichtet worden und auch die ersten Ringelnattern (ungefährlich, lasst sie in Ruhe!) wurden gesichtet. Mehr Infos könnt Ihr auf meiner Seite "Hundegesundheit" erfahren.

So entwickelt sich das Infektionsgeschehen in Frankreich

Inzidenz nach einzelnen Städten (seit 21. Oktober): Karte in separatem Fenster öffnen, reinscrollen, Ort auswählen oder hier direkt reinscrollen, was in dem kleinen Format etwas mühseliger finde. Die Seite hakt immer wieder einmal und manchmal geht sie gar nicht.

Übersichtlicher ist die Darstellung der Inzidenz pro Département:

Zahlen-Überblick 23. Februar bis 4. März

Datum Neuninfektionen/Positivrate/Verstorbene(Krankenhaus)/(Altenheim oä.)
Di 23.02. 20.064/6,5/314
Mi 24.02. 31.519/6,5/278
Do 25.02. 25.403/6,9/261
Fr 26.02. 25.207/7,1/539, davon 284 im Krankenhaus, Rest EHPAD
Sa 27.02. 23.996/7,2/186
So 28.02. 19.952/--/122
Mo 01.03 4.703/-/375
Di 02.03. 22.857/-/417, davon 300 im Krankenhaus, 117 im EHPAD
Mi 03.03. 26.788/7.3/326
Do 04.03. 25.279/--/293

Entwicklung der letzten Tage: Am 23. Februar wurden 20.064 Neuinfektionszahlen gemeldet, die Positivrate lag bei 6,5 Prozent. 314 Tote wurden in den Krankenhäusern registriert. Am 24. Februarwurden 31.519 Fälle gemeldet, ein exorbitant hoher Wert! Alölerdings lag die Positivrate immer noch bei 6,5 Prozent, was darauf schließen lässt, dass es sich um Nachmeldungen oder die Ergebnisse von Screening-Aktionen handelt: Die französischen Statistiken weisen solche "Ausrutscher" nicht gesondert aus 278 Covid-19-Tote kamen dazu. Besorgniserregend ist allerdings die Zahl der Menschen, die auf den Intensivstationen liegen: Das sind bereits wieder 3.436.

Zahlen vom 30. Januar bis 22. Februar

Datum Neuninfektionen/Positivrate/Verstorbene(Krankenhaus)/(Altenheim oä.)
Sa 30.01. 24.3292/6,9/242
So 31.01. 19.235/6,9/195
Mo 01.02. 4.347/ 6,7/456
Di 02.02.. 23.337/6,6/404
Mi 03.02. 26.362/6,7/358
Do 04.92. 23.448/6,7/360
Fr 05.02. 22.139/-/655 (358 EHPAD)
Sa 06.02. 20.586/-/191
So 07.02. 19.715/6,5/171
Mo 08.02. 4.317/-/458
Di 09.02. 18.870/-/724 (288 EHPAD)
Mi 10.02. 25.387/-/296
Do 11.02. 21.063/-/371
Fr 12.02. 20.701/-/645 (317 EHPAD)
Sa 13.02. 21.231/6,1/199
So 14.02. 16.546/-/167
Mo 15.02. 4.376/5.9/412
Di 16.02. 19.590/-/586 (351 EHPAD)
Mi 17.02. 25.018/-/310
Do 18.02. 22.501/-/271
Fr 19.02. 24.116/-/571 (325 EHPAD)
Sa 20.02 22.371/-/157
So 21.02. 22.046/6.3/160
Mo 22.02. 4.646/6,4/333

Ältere Statistiken findet Ihr in den "Corona-Files"

Und wie viele Corona-Fälle gibt es aktuell in der Normandie?

Presseerklärung vom 2. März: Die ARS Normandie teilt in ihrer heutigen Pressemitteilung folgendes mit:
Die regionale Inzidenzrate steigt weiter an und erreichte 171,8 (gegenüber 150,7 am 22.02.), ein Anstieg um 21 Punkte in einer Woche. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in den Departements Eure, Orne und Seine-Maritime, die im gleichen Zeitraum einen Anstieg zwischen 30 und 45 Punkten verzeichneten.
Am 28. Februar befanden sich 1.221 Personen wegen COVID-19 im Krankenhaus (gegenüber 1.249 am 21. Februar), darunter 121 auf der Intensivstation (gegenüber 131 am 21. Februar).

Einzelheiten zum Infektionsgeschehen in der Normandie verrät Euch die nebenstehende Grafik. Aus Hauts de France wurden Patienten in die Normandie verlegt, da die dortigen Kapazitäten an ihre Grenze geraten. Zwei Patienten wurden von Dunkerque nach Le Havre geflogen. 58,8 % aller positiven Tests in der Normandie gehen auf die britische Variante, 5,9 % auf die südafrikanische oder brasilianische Mutante zurück.
Es wird wieder verstärkt getestet, zusätzlich zu den bekannten Testsationen werden Screenings durchgeführt, die Ihr auf der Seite der ARS Normandie finden könnt.

Update vom 23. Februar: Die ARS Normandie meldete heute in ihrer Presserklärung ein erneutes Ansteigen der regionalen Inzodenz. Nach mehreren Tagen mit Rückgängen steigt sie auf 150,7 (im Vergleich zu 132,7 am 16.02.). Dieser Trend ist insbesondere in den Departements Seine-Maritime (+38 Punkte), Calvados (+30 Punkte) und Eure (+15 Punkte) zu beobachten. 148 Cluster werden derzeit untersucht, davon 49 in EHPADs und 29 in Gesundheitseinrichtungen. Das Auftreten von Varianten erhöht das Risiko einer Kontamination. In der Normandie ergaben in der Woche vom 14.02. bis 20.02. durchgeführte Screening-RT-PCRs bei positiven Fällen einen Verdacht auf die englische Variante von 44,5 % und einen Verdacht auf die südafrikanische oder brasilianische Variante von 5,6 %. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum in der Region Normandie 1167 Fälle von Varianten durch Screening identifiziert. Jeder Test, der ein positives Ergebnis liefert, muss jetzt einer Second-Line-Screening-RT-PCR unterzogen werden, um die Mutantanten aufzuspüren. Einzeldaten entnehmt Ihr der Grafik.

Update vom 16. Februar: Laut ARS ist die Inzidenz in der Normandie gesunken und liegt jetzt bei 132,7 Fällen pro 100 000 Einwohner gegenüber 161,8 am 09.02.). In der vergangenen Woche ist die Inzidenzrate in allen Départements wieder unter die 200 Fälle pro 100 000 Einwohner gefallen. Die Departements Manche, Orne und Seine-Maritime haben in 7 Tagen fast 40 Inzidenzpunkte verloren. In diesem Zusammenhang werden 169 Cluster untersucht, davon 72 in EHPADs und 36 in Gesundheitseinrichtungen. Mehr als ein Drittel der Cluster befindet sich in Seine-Maritime.
Mehr Daten könnt Ihr nebenstehender Grafik entnehmen.

Presseerklärung der ARS Normandie vom 9. Februar: Die regionale Inzidenzrate ist leicht gesunken, liegt aber weiterhin deutlich über der Warnschwelle (161,8 Fälle pro 100 000 Einwohner gegenüber 176,63 am 5. Februar 2002). Das Gleiche gilt für die fünf Departements der Region, mit etwas niedrigeren Inzidenzraten, wobei Seine-Maritime das Departement mit der höchsten Rate ist (186,7).  Die genauen Zahlen findet Ihr in der nebenstehenden Grafik.

Presserklärung der ARS vom 5. Februar: In der Normandie ist die Inzidenzrate leicht auf 176,63 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen (im Vergleich zu 171,3 am 02.02.). Die Situation ist nach wie vor von Departement zu Departement unterschiedlich, mit einer steigenden Inzidenzrate in Eure und Seine-Maritime. Detaillierte Zahlen entnehmt Ihr der Grafik.

Presseerklärung der ARS vom 2. Februar:  Nach einem Monat des Anstiegs ist die regionale Inzidenzrate rückläufig, bleibt aber auf einem sehr hohen Niveau. Sie steht bei 171,3, d.h. ein Rückgang von 18 Punkten in einer Woche (seit 26. Januar). Die Departements Manche und Seine-Maritime zeigen ebenfalls eine geringere Inzidenzrate im Vergleich zur Vorwoche, haben aber weiterhin die höchsten Raten in der Region. Die Inzidenzrate in der Altersgruppe der über 65-Jährigen bleibt die höchste in der Manche mit mehr als 221,9 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die effektive Reproduktionszahl, die der durchschnittlichen Anzahl der Personen entspricht, die eine erkrankte Person ansteckt, bleibt mit 1,07 über der Wachsamkeitsgrenze. Genauere Daten könnt Ihr der Grafik entnehmen.

Update, 29. Januar:  Ist eine Trendwende in Sicht? Die ARS Normandie spricht in ihrer heutigen Presseerklärung von einem "Plateau". Die Inzidenz  lag bei 176,3 (im Vergleich zu 189,7 am 26.01.). Die Departements Manche, Orne und Seine-Maritime haben eine niedrigere Inzidenzrate als zu Beginn der Woche, aber weiterhin die höchsten Raten im Gebiet. Insbesondere die Departements Manche und Seine-Maritime liegen über 200. Die Inzidenzrate bei den über 65-Jährigen ist in der Manche mit mehr als 246 Fällen pro 100.000 Einwohner besonders hoch. 1.349 Menschen sind wegen COVID-19 im Krankenhaus, davon 115 auf der Intensivstation (im Vergleich zu 1.324 Krankenhauseinweisungen und 97 auf der Intensivstation am 25.01.).

Die Zahlen in der Übersicht:

Traurige Zwischenbilanz: In der zweiten Welle sind in der Normandie, trotz besserer medizinischer Versorgung, mehr Menschen an COVID gestorben als im Frühjahr (mehr als 1.000 seit dem 1. September :-(

Wie hat sich das Infektionsgeschehen in der Normandie entwickelt? Darüber gibt Euch dieser Artikel Auskunft.

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