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Urlaub 2018: Jetzt die Normandie entdecken!

Urlaubstipps für 2018 sind das Monatsthema der miDoggy-Blogparade im Monat Januar. Hier verraten wir, warum für uns die Normandie das Top-Reiseziel für Zwei- und Vierbeiner ist und was es zu erleben und sehen gibt.

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Die Normandie ist ein wahrgewordener Hundetraum.

Im Januar und Februar werden traditionell Urlaubspläne gemacht. In den meisten Betrieben wird jetzt um den Jahresurlaub gefeilscht und das Wetter ist so mies, dass einen nur der Traum von Sommer, Sonne und Meer die trübe Zeit überstehen lässt. Also: Wohin soll die Reise gehen?

Die Normandie – immer eine Reise wert

Als eingefleischte Normandie-Liebhaber plädieren wir an dieser Stelle, klar, für die Normandie! Denn:

  • in der Nebensaison sind die Strände menschenleer und Hund kann hier so richtig noch Hund sein.
  • selbst in der Hauptsaison im Juli und August findet man immer noch ein ruhiges Plätzchen für sich und seine(n) Hund(e).
  • so richtigen Massentourismus mit hässlichen Betonbauten gibt es in der Normandie nicht.
  • das Klima ist gemäßigt und es wird selten so richtig heiß – ideal für Aktivitäten mit Hund.
  • jenseits der Strände locken Sehenswürdigkeiten und tolle Wanderwege.
  • wer sich für Europas Geschichte interessiert, kann in der Normandie auf eine über 1000-jährige Zeitreise gehen.
  • Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Nirgends sind die Meeresfrüchte frischer, als direkt hier auf dem Markt gekauft. Cidre und Calvados verwöhnen den Gaumen, leckere Caramels und Biscuits zergehen auf der Zunge.

Der einzige Wermutstropfen: Wer im Sommer, namentlich Juli und August, reisen will oder der Kinder wegen muss, sollte bezeiten buchen: Die schönsten Ferienunterkünfte für Hund und Halter werden nämlich meist schon im August/September für die kommende Saison gebucht. Sogar der Mai, Juni und September erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Da Unterkünfte nicht unbegrenzt verfügbar sind, ist die Traumferienwohnung unter Umständen schon vergeben. Auch Campingplätze sollten in der Hauptsaison vorsorglich gebucht werden. Langfristige Planung, mit all ihren Nachteilen, ist also nötig. Wer das nicht kann oder will: Auch von Oktober bis April hat die Normandie ihren Reiz, jedoch sind dann die Chancen sehr gut, dass die raue Landschaft am Meer alle Vorurteile bestätigt und mit Regen und Wind aufwartet. 

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Auch im Winter hat die Normandie ihren Reiz – wie hier am Pointe d'Agon.

Wohin in der Normandie mit Hund?

Die Normandie ist groß: Sie umfasst 29.906 km² und ist damit annähernd so groß wie Belgien. Entsprechend abwechslungsreich ist die Landschaft:

  • In Seine-Maritime sind die berühmten Steilküsten zu finden, von Etretat, Tréport oder Dieppe. Auch die Hauptstadt der Normandie, Rouen, liegt hier an Seine.
  • In der Orne dominieren Weide- und Heckenlandschaft das Bild – und die Pferdezucht.
  • Die Eure liegt schon fast vor den Toren Paris und beeindruckt mit Wäldern, Schlössern und Abteien.
  • Der Calvados wird durch lange Sandstrände, schicke Seebäder, Weide- und Wiesenlandschaften geprägt. Auch ein Großteil der Landungsstrände des Zweiten Weltkriegs liegt hier.
  • Die Manche wuchert mit einem der wichtigsten touristischen Pfunde Frankreichs: Dem Mont-Saint-Michel. Auf dem nördlichen Cotentin dominieren Felsen und Buchten, die Westküste lockt mit breiten Sandstränden. Ein wichtiger Teil der alliierten Landungsstrände ist an der Ostküste der Manche zwischen Carentan und Barfleur zu finden.

Unser Tipp: Die Seebäder zwischen Caen und Honfleur sind sozusagen der Swimming-Pool der Pariser, die hier auch gerne einfach ein Wochenende verbringen – entsprechend voll kann es an Stränden und in den Orten werden. An der Steilküste in der Haut Normandie dominieren Kieselstrände, und auch hier wird es, vor allem um die touristischen Hotspots, im Sommer sehr voll. Wer lange Strandspaziergänge mit seinem Hund liebt, ist in der Manche gut aufgehoben. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Städte sind von hier aus in ein bis drei Stunden Fahrt zu erreichen.

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Die Strände an der Westküste des Cotentin und der Cote de Havres eignen sich besonders für den Urlaub mit Hund.

Die Normandie für Anfänger – das gehört auf die Bucketlist

Ein einziger Besuch reicht für die Normandie nicht aus – aber wer einmal mit dem Normandie-Virus infiziert wurde, wird ohnehin immer wieder kommen wollen.

Diese Top-Sehenswürdigkeiten sollten allerdings nicht fehlen:

  • Kreidefelsen von Etretat: Schon Claude Monet und Gustave Courbet waren von der bizarren Schönheit der Felsformationen fasziniert.
  • Le Havre, Pont de Normandie und Honfleur: Die Seine-Mündung überrascht mit Gegensätzen. Le Havre, die „Poesie in Beton“, gehört zu den Weltkultur-Erbestätten. Der Pont de Normandie ist mit einer Spannweite von 856 Metern eine der größten in Europa. Sie verbindet die (ehemaligen Regionen) Haut und Basse Normandie. Das Hafenstädtchen Honfleur auf der anderen Seite der Seine gilt als Geburtsort des Impressionisten und hat von seiner malerischen Atmosphäre nichts eingebüsst – auch wenn mittlerweile sich sehr viele Touristen in den engen Gassen und am Hafen tummeln.
  • Teppich von Bayeux: Der fast 70 Meter lange Teppich zeigt die Eroberung Englands durch den normannischen Herzog Wilhelm der Eroberer und zählt zum UNESCO-Dokumentenerbe. Wer ihn in der Normandie sehen will, muss sich sputen, denn der französische Staatspräsident will das einzigartige Kunstwerk – wenn auch nicht vor 2020 – an Großbritannien ausleihen. 
  • Landungsstrände: An der Küste der Normandie starteten die Alliierten am 6. Juni 1944 die Befreiung Frankreichs von der Deutschen Besatzung – und zahlten einen hohen Blutzoll bei der Operation "Overlord". An den Stränden zwischen Caen und Sainte-Mere-Eglise – heute nach den Landungsabschnitten Sword, Juno, Gold, Omaha und  Utah benannt – erinnern zahlreiche Museen, Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfe an das Ereignis und an die Menschen, die hier Leben gelassen haben. Die Landungsstrände sollen zum Weltkulturerbe der UNESCO werden. Alljährlich Anfang Juni wird die Befreiung mit dem D-Day-Festival gefeiert. Zum 75. Jubiläum 2019 werden die Feierlichkeiten sicher einen besonders angemessenen Rahmen erhalten – und sich auch alle wichtigen Staatschefs erneut ein Stelldichein geben.
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Der amerikanische Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer ist ein beeindruckendes und bedrückendes Mahnmal gegen Krieg und Faschismus.
  • Ohne den Mont-Saint-Michel ist keine Normandie-Reise perfekt: Er zählt mit rund 3,5 Millionen Besuchern jährlich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in ganz Frankreich. Der Mont und seine Bucht mit dem gewaltigen Tidenhub gehören zum UNESCO-Welterbe. Der Faszination des Klosterbergs kann sich kaum ein Besucher entziehen – auch wenn der Besuch mit Hund nicht hindernisfrei verläuft.

Neben diesen prominenten Sehenswürdigkeiten warten viele kleinere Museen, Sights und echte Geheimtipps auf die Urlauber. Unser Tipp: Einfach sich über die schmalen Sträßchen durch die Bocage-Landschaft treiben und immer wieder aufs Neue überraschen lassen. Besonders schöne Touren haben wir hier für Euch zusammen gestellt. Noch mehr sehen Sie von Natur und Kultur, wenn Ihr die Normandie zu Fuß oder mit dem Rad erkundet.

Normandie mit Hund

Die Normandie ist sehr hundefreundlich. Sehr oft werden Ihr gefragt, zu welcher Rasse Euer Hund gehört oder wie alt er ist und anders als in Deutschland wollen wildfremde Passanten gerne den Hund streicheln. In den meisten Restaurants ist der Hund ebenfalls kein Problem – fragt aber besser bei der Reservierung nach, ob Hunde erlaubt sind. Ansonsten müsst Ihr nur die Einreisebestimmungen für Hunde nach Frankreich beachten – schon steht dem Glück für Zwei- und Vierbeiner nichts mehr im Weg.

Und die Sprache?

Bleibt da noch die Sprachbarriere, wegen der sich viele Menschen nicht ins benachbarte Frankreich trauen. Unser Tipp: Lernt vor der Reise einige französische Vokabeln, die es Euch ermöglichen, im Restaurant zu bestellen oder beim Bäcker einzukaufen. Die Normannen sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit. Sie freuen sich, wenn Ihr es zumindest versucht, Euch auf Französisch zu verständigen. In der Regel geht es dann mit ein paar Brocken Englisch und Händen und Füßen weiter.

Vielleicht ja schon bis bald und auf ein "bienvenue en Normandie!"                                                                               Barbara Homolka


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Kommentare: 4
  • #1

    Andrea (Donnerstag, 25 Januar 2018 09:15)

    Hi liebe Barbara,
    erneut ein wieder sehr gelungener Beitrag von dir und was soll ich noch mehr sagen als : " einmal Normandie ,immer wieder Normandie".

  • #2

    Andrea (Donnerstag, 25 Januar 2018 09:59)

    Da kann ich mich nur komplett anschließen! �

  • #3

    Barbara (Donnerstag, 25 Januar 2018 12:14)

    Danke Euch beiden :-)

  • #4

    Kaja (Samstag, 27 Januar 2018 00:54)

    Ui das hört sich toll an. Ich glaube wir müssen die Normandie auf unsere Liste setzen. Dieses Jahr stehen Irland und Schottland auf unserem Plan. Letztes Jahr haben wir eine Rundtour durch Deutschland gemacht. Den Bericht findest du hier: https://talesandtails.de/2017/08/29/roadtrip-mit-hund-durch-deutschland/

    Danke für die tollen Tipps!


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