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10 Dinge, die Ihr in der Normandie machen müsst!

"Sommer 2018 – So wird er unvergesslich" lautet das Thema der miDoggy-Parade im Mai. Der erste Schritt dazu: Macht Urlaub mit Hund in der Normandie. Damit es wirklich unvergesslich, atemberaubend und zauberhaft wird, haben wir hier noch zehn Tipps für Euch, jenseits aller Sehenswürdigkeiten, die in der Normandie locken. Seid Ihr bereit?

Feder und Muschel  auf einer Sandburg in Surville in der Basse-Normandie
Strand und Sand könnt Ihr in der Normandie auf vielfältige Art genießen.

1. Lange Strandspaziergänge machen

Meine Hunde und ich lieben es: Lange Strandspaziergänge unternehmen, am besten frühmorgens und am besten bei Ebbe. Warum bei Ebbe, wenn das Meer doch so weit weg ist? Genau deshalb! Denn das Meer gibt frei, was sonst unsichtbar, aber total interessant ist: Felsen, Priele und kleine Tümpel. Reste von ehemaligen Austernbänken, Strandgut, Muscheln und so manches überraschende Detail. Manchmal findet Ihr sogar Bojen am Strand – von kleinen runden Plastikbojen – die viele Franzosen wie Christbaumkugeln in die Bäume des Gartens hängen – bis hin zu tonnenschweren Bojen aus den Weiten des Atlantiks ist alles dabei!

2. Strandgut und Muscheln sammeln

Ich gestehe: Sehr zum Leidwesen des besten Ehemanns ever stopfe ich mir die Taschen immer noch voll mit Muscheln und anderem Strandgut. Jakobs- und andere Muscheln, feingeschliffene Äste und Holzplanken aller Art. Idgie hat sogar mal das Horn einer Wildziege gefunden. Je nach handwerklichem Geschick könnt Ihr damit tolle Dekogegenstände anfertigen: Hinweissschilder fürs Haus oder hübsche Ketten aus Muscheln. Die Hälften der Jakobsmuscheln eignen sich gut als Wanddekoration.

3. Muscheln und Meeresfrüchte sammeln

Wenn Ihr schon am Sammeln seid: Pêche à Pied, das Fischen zu Fuß, ist eine Lieblingsbeschäftigung der Franzosen. Dabei geht Ihr bei Ebbe hinaus in das Gebiet, das normalerweise vom Wasser bedeckt ist. Viele Muscheln könnt Ihr einfach so in der Gezeiten-Zone einsammeln oder aus dem Sand graben. Krabben und Seespinnen halten sich unter Steinen versteckt, für Hummer braucht Ihr ein Fangnetz und viiiel Geduld! Für das Fußfischen gibt es in Frankreich klare Regeln, so dürfen nur Tiere ab einer bestimmten Größe und in limitierter Menge mitgenommen werden. Am Eingang zum Strand sind die meisten Regeln angeschlagen. Auch in der Normandie wird das Einhalten derselben überwacht; es drohen saftige Strafen bei Nichtbeachtung und auch die Beute wird konfisziert. 

4. Sandburgen bauen

Habt Ihr es als Kind nicht auch geliebt, das Bauen von Sandburgen? Die Franzosen sind grandiose und leidenschaftliche Sandarchitekten, entsprechend viele Wettbewerbe findet Ihr in den Sommermonaten an der gesamten Küste. Mancherorts werden sogar fantastische Sandskulpturen erschaffen. Ein besonderes Vergnügen sind auch die Wettkämpfe, bei denen es darum geht, die Sandburg gegen die aufsteigende Flut zu verteidigen. Gewonnen hat, dessen Sandburg den Wellen am längsten standhält. Total witzig, vor allem, wenn Ihr mit Kids Urlaub macht!

5. Aufs Meer gucken

Klingt ja irgendwie blöd, ist aber so: Guckt aufs Meer. Mehr beziehungsweise Meer braucht es nicht! Setzt Euch in die Dünen, wählt einen Campingplatz oder ein Ferienhaus mit Meerblick, lasst Eure Seele am Strand abhängen. Ich kenne nichts Wohltuenderes wie Meeresrauschen, der Geruch von Tang und Salz, der Anblick von Weite. Übrigens machen die hier wohnende Franzosen das einmal am Tag: Mit dem Auto ans Meer fahren und schauen, ob es noch da ist!

6. Im Meer schwimmen

Ja, das Wasser ist kalt und erreicht auch im Sommer maximal 20 Grad. So richtig eisig wird es aber auch nicht, selbst im Winter nicht. Die harten Normannen steigen sogar im Januar in die Fluten – meine Hunde auch! Wenn Euch das zu kalt ist, streckt wenigstens die nackten Füße ins Meer.

7. Typische normannische Spezialitäten genießen

Die normannische Küche geht ganz einfach: Frisches aus der See und vom Land ohne viel Chichi zubereiten. Neben den berühmten Cs der Normandie – Calvados, Cidre, Camembert – solltet Ihr vor allem das Seafood und die Fleischspezialitäten probiert haben. Namentlich: Austern, Moules und Lammfleisch. Mutige Esser wagen sich auch an die Andouille, eine Wurst aus Innereien. In den Sommermonaten mundet auch eine Merguez vom Grill sehr gut – zusammen mit einem handwerklich gebrauten Bier. Überhaupt solltet Ihr nicht zögern, am Marktstand eine (ziemlich fettige und ziemlich leckere) Grillwurst zu kosten oder sonntags bei einem der zahlreichen Metzger ein komplettes Huhn zu kaufen: Das Geschmackserlebnis ist ein völlig anderes, als das, was Ihr aus Deutschland kennt!

8. Süßigkeiten einkaufen

Karamell und Kekse aus der Normandie sind unfassbar lecker – deshalb solltet Ihr Euch unbedingt einen Vorrat anlegen, um die Zeit bis zu Eurem nächsten Normandie-Urlaub zu versüßen.

Vier Musiker stehen in den Salzwiesen von Saint-Germain-sur-Ay in der Normandie.
Viele kleinere Veranstaltungen könnt Ihr auch mit Hund besuchen.

9. Kleine Veranstaltungen besuchen

Vor allem in den Sommermonaten finden in den normannischen Dörfern viele kleinere Veranstaltungen statt. Wenn Ihr Trödel liebt, solltet Ihr unbedingt einen Flohmarkt besuchen, mit Benzin im Blut eines der zahlreichen Oldtimertreffen. Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt, zum Beispiel bei der fête de la musique oder einem apéro concert.

10. Zur Ruhe kommen

Die Normandie ist der ideale Ort, um komplett zu entspannen. Ob am Strand in der Sonne oder gemütlich im Wohnmobil, während der Wind um Euch pfeift: Nach ein paar Tagen Normandie sind die Alltagssorgen wie weggeblasen. Nehmt Euch Zeit, einfach nichts zu tun, morgens den Tag mit einem frischen Croissant zu beginnen, mittags durch ein hübsches Städtchen zu schlendern, abends den Sonnenuntergang und nachts die Sterne (der Himmel in der Normandie ist viel klarer als in Deutschland) anzuschauen. Wir wünschen Euch einen zauberhaften Urlaub!


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