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Brut- und Setzzeit in Frankreich – was gilt es zu beachten?

Auch wenn die Hundefreiheit in der Normandie oft grenzenlos scheint: Es gibt Regeln. Am Strand, aber auch im Wald. So gilt vom 15. April bis 30. Juni auch in Frankreich eine Brut- und Setzzeit, in der der Hund an der Leine bleiben muss.

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Bambi soll leben: Auch in Frankreich gibt es eine Brut- und Setzzeit.

Klar: Lecker Rehlein hetzen geht gar nicht. Ansonsten haben Hunde aber relativ viel Freiheiten in Frankreich. Sie dürfen zwar nicht mehr alleine durch den Ort streunen (tun es meist aber trotzdem noch) und sollten in den Ortschaften an der Leine gelassen werden. Das wars dann aber auch schon, denn so zentralistisch wie Frankreich sonst organisiert ist, für das Gassigehen gibt es keine landeseinheitliche Regelung. Demnach dürft Ihr außerhalb der Ortschaften überall mit dem Hund laufen, auch ohne Leine, wo es nicht explizit verboten ist. So werden zum Beispiel bestimmte Strände in den Sommermonaten gesperrt. Oder es besteht Leinenpflicht am Strand. Auf diese Einschränkungen werdet Ihr in der Normandie in der Regel mit einem Schild hingewiesen – denn wie soll der Urlauber auch sonst darüber aufgeklärt werden, ob Hunde am Strand erlaubt sind oder nicht.

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Schilder machen Euch darauf aufmerksam, ob und wann Euer Hund in der Normandie an den Strand darf.

Einschränkungen in Feld und Flur

In den Staatsforsten machen Euch in der Regel ebenfalls Schilder darauf aufmerksam, dass der Hund an der Leine bleiben muss. Auch in bestimmten Schutzzonen wie zum Beispiel auf dem kleinen Wanderweg im Vogelreservat "Observatoire Reserve Beauguillot" herrscht Leinenpflicht. Selbst wenn Euer Hund null Interesse an Wild und an Vögeln zeigt, lasst bitte die Leine dran! Der Wildhüter kann nicht wissen, dass Euer Hund keinen Jagdtrieb hat, Euer Hund könnte Spaziergänger stören oder belästigen. Und in Vogelschutzgebieten ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Fellnase beim Umherschnüffeln Bodenbrüter nachhaltig stört.  Und irgendwann ist dieser schöne Weg für alle Hunde tabu. In strenge Schutzzonen, wie zum Beispiel rund um das "Maison du Parc" in Saint-Côme-du-Mont oder ins "Réserve Naturelle de la Mare de Vauville", darf der Hund nicht mit! Bitte haltet Euch daran. Und wenn nicht, schreibt wenigstens nicht stolz in Eurem Blog über den Verstoss – es fällt auf uns alle zurück. Noch bleibt doch wirklich genügend Platz überall, wo Ihr mit Eurem Hund wandern und die Natur genießen könnt.

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Dort wo Leinenpflicht gilt – wie hier im Fôret de Cerisy – weist Euch ein Schild darauf hin. Ansonsten darf Euer Hund frei laufen, solange er unter Kontrolle bleibt.

Der Hund im Wald

Normalerweise darf Euer Hund außerhalb der Ortschaften überall laufen, solange er unter Kontrolle bleibt und nicht umherstreunt. Umherstreunen meint nach dem französischen Gesetz: Sich nicht weiter als 100 Meter von seinem Herrchen oder Frauchen entfernt. Keine Angst – es kommen keine Jäger und Wildhüter zum Nachmessen, aber die Richtung sollte klar sein: Ein Hund, der mal kurz ins Unterholz rennt und dort die Fährte des Hasen aufnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Über diese Regelung hinaus sollte Rücksichtnahme auf tierische Waldbewohner und menschliche Waldnutzer selbstverständlich sein. Radfahrer und Jogger sind sehr glücklich und höflich, wenn der Hund am Wegesrand absitzt, anstatt ein lustiges Wettrennen zu veranstalten und bedanken sich mit einem kurzen "Merci".

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In der Brut- und Setzzeit muss Euer Hund im Wald in der Normandie an der Leine bleiben.

Die Brut- und Setzzeit in Frankreich

Zum Schutz der Vögel und Säugetiere gilt auch in der Normandie, wie in ganz Frankreich, eine Brut- und Setzzeit. Sie dauert vom 15. April bis zum 30. Juni. In dieser Zeit muss der Hund beim Waldspaziergang an der Leine bleiben! Zudem dürft Ihr die Waldwege nicht verlassen. Verstösse – übrigens auch gegen das Nichtstreunen im Wald – werden mit einer Geldbusse von 135 Euro belegt. Pro Hund!


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